Laserrauch
Gefahren, Zusammensetzung und Schutz
Laserrauch ist ein Aerosol aus extrem feinen Partikeln und Gasen, das entsteht, wenn die hohe Energie eines Laserstrahls Material verdampft. Da dieser Rauch oft giftige Stoffe enthält und die Partikel bis in die Blutbahn vordringen können, ist er sehr gesundheitsgefährdend. Eine leistungsstarke Absaug- und Filteranlage ist deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Lasermaschine.
Was ist Laserrauch und woraus setzt er sich zusammen?
Laserrauch entsteht durch die Sublimation von Material. Der Laser erhitzt den Werkstoff so schnell, dass er direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht und dann zu winzigen Partikeln kondensiert. Diese Partikel sind oft kleiner als 1 Mikrometer. Die chemische Zusammensetzung hängt vollständig vom bearbeiteten Material ab: Bei Kunststoffen können z.B. Benzol, Formaldehyd oder Cyanide freigesetzt werden, bei Metallen entstehen Metalloxide, und bei Holz organische Verbindungen wie Phenole.
Warum ist Laserrauch so schädlich?
Die besondere Gefahr von Laserrauch liegt in der extrem geringen Größe der Partikel. Sie sind alveolengängig, dringen also tief in die Lungenbläschen ein und können von dort die Blut-Hirn-Schranke überwinden und in den Blutkreislauf gelangen. Selbst scheinbar harmlose Materialien können unter der intensiven Einwirkung des Lasers gefährliche Zersetzungsprodukte bilden.
Wo entsteht Laserrauch üblicherweise?
Laserrauch ist eine unvermeidbare Begleiterscheinung bei fast allen Laser-Materialbearbeitungsprozessen. Dazu gehören das Laserschneiden, Lasergravieren, Laserschweißen und Laserbeschriften von Werkstoffen wie Metallen, Kunststoffen (z.B. Acrylglas), Holz, Textilien, Leder oder Gummi. Entsprechend tritt er in Branchen wie der Metallverarbeitung, Werbetechnik, Elektronikfertigung oder der Kunststoffindustrie auf.
Welche Vorschriften gibt es?
Die Verarbeitung von Materialien mittels Laser unterliegt der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die eine Gefährdungsbeurteilung vorschreibt. Für die im Rauch enthaltenen Schadstoffe müssen die jeweiligen Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) gemäß der TRGS 900 eingehalten werden. Aufgrund der hohen Gefährdung ist eine technische Absauglösung in der Praxis nahezu immer zwingend erforderlich, um diese Grenzwerte zu unterschreiten. Mehr dazu erfahren Sie über die offiziellen Stellen, die wir hier verlinkt haben.
Warum eine Absauglösung so wichtig ist
Eine Absaug- und Filteranlage ist die entscheidende Schutzmaßnahme beim Laserbetrieb. Sie erfasst den gefährlichen Rauch direkt am Entstehungspunkt und verhindert dessen Ausbreitung in der Raumluft. Hochwertige Systeme nutzen mehrstufige Filter – typischerweise einen HEPA-Filter für die Partikel und einen Aktivkohlefilter zur Adsorption der schädlichen Gase und Gerüche. Dies gewährleistet saubere Luft und den sicheren Betrieb der Laseranlage.
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